Familie Siebenklug will mal wieder was für ihre Bildung tun und entschließt sich zu einem Museumsbesuch. Vielerlei interessante Gegenstände gibt es hier zu bestaunen. Die kleine Lisa ist eher gelangweilt - doch plötzlich bleibt sie vor einem Schaukasten stehen und sagt ganz aufgeregt: "Schaut mal, das Ding da heißt wie mein Opa. Nur ohne die Farbe."
Mutter Siebenklug wird nachdenklich: "Diesen Begriff kenn ich irgendwoher... Genau, aus einem Thomas-Mann-Roman - da benutzten die solche Dinger auch immer."
Lisa will wissen, wofür dieses Ding benutzt wurde. Die Mutter erklärt es. "Igitt, das ist ja eklig." Lisa schüttelt sich.
"Im Gegenteil", meint Vater Siebenklug. "Vor dieser Erfindung war es noch ekliger und vor allem gefährlicher. Man konnte sich noch leichter anstecken."
Lisa lässt nicht locker: "Aber warum heißt das Ding so? Ich will nicht, dass das wie mein Opa heißt."
Mutter Siebenklug wird langsam ungeduldig und entgegnet: "Nun, es heißt wohl wegen der Farbe so und der Vorname hat ganz sicher nichts mit deinem Opa zu tun, der war ja immer kerngesund."
"Wisst ihr, dass es auch eine Suppe gibt, die so heißt? Die gab es bei uns früher häufig. Ich mochte die nie." Vater Siebenklug verzieht das Gesicht.
"Kein Wunder", erwidert Lisa, "wenn eine Suppe schon so heißt wie dieses Ding da."
"Jetzt ist es aber gut." Mutter Siebenklugs Ungeduld nimmt zu. "Interessant ist doch, dass dieses Ding von einem Dirigenten erfunden wurde - vor über hundert Jahren schon."
Lisa will es genau wissen: "Von einem Dirigenten? Wieso das denn? Das hat doch nichts mit Musik zu tun."
"Nein, aber seine Zuhörer hatten was damit zu tun", erklärt der Vater.
"Ach so. Und wie hieß der Dirigent?"
Tja, wie hieß der Dirigent? Der Nachname genügt.